Alte Menschen in ihrer Umwelt: Beiträge zur Ökologischen by Hans-Werner Wahl, Heidrun Mollenkopf, Frank Oswald

By Hans-Werner Wahl, Heidrun Mollenkopf, Frank Oswald

Die Beiträge stellen das Thema "Veralterung der deutschen Gesellschaft" in den Kontext der Alltagsforschung. Alte Menschen leben in einer besonderen Umwelt. Sie haben besondere Wohnverhältnisse und Einkaufsgewohnheiten etc.

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Hier geben wir zu bedenken, daß nahezu alle der mit Wohnverhalten assoziierten Verhaltensweisen und Aktivitäten innerhalb wie außerhalb der Wohnung ausgeführt werden können. Bei diesem Einwand könnten die Begriffe daheim sein oder Zuhause bedeutsam sein. Im alltäglichen Sprachgebrauch werden sie häufig als Synonyme zu Wohnen verwendet und spiegeln im Unterschied hierzu stärker die emotionale Bindung an einen vertrauten Ort innerhalb einer Struktur der bebauten und unbebauten Umwelt wider. Die subjektiv ausgestalteten Begriffsmerkmale entsprechen vielleicht eher der handlungstheoretischen Orientierung, die Ziele, Bedürfnisse, Motive und Interessen an den Anfang der Analyse stellt und die zugehörigen Aktivitäten öko-psychologisch in die privaten und öffentlichen Schutzräume der Wohnung und des Wohnquartiers lokalisiert.

Die Umwelt des alltäglichen Lebensvollzugs im Alter ist die Wohnung und das Haus sowie das nahe Wohnumfeld. Im späten Erwachsenenalter und insbesondere im hohen Alter rückt das "Wohnen an sich" in einem Maße "in den Mittelpunkt alltagsweltlicher Lebensgestaltung, wie dies wohl für keine andere der unterscheidbaren Lebenslaufphasen zutrifft" (Matthes, 1978). Während die Umweltbezüge schrumpfen, weitet sich andererseits das innerhäusliche Lebensprogramm aus. Im frühen und mittleren Erwachsenenalter werden Sichtweise der ökologischen Psychologie und Gerontologie 45 berufs- und freizeitbezogene Aktivitäten häufig in verschiedenen räumlich-sozialen Kontexten ausgeübt und deshalb stehen auch viele Wohnungen am Tag stundenlang leer.

B. Kaminski, 1989a; Hormuth, 1990). Wo man sich um wissenschaftlicher oder um praktischer Interessen willen detaillierter und präziser (als im Modul 2 vorgesehen) mit Wohngeschehen oder mit Alltagsgeschehen "draußen" befassen will, können die Abläufe (im Sinne des Moduls 1) konzeptuell weiter "aufgelöst" und als (individuelle und/oder sozial-interaktive) "Handlungen" (bzw. "Transaktionen ") beschrieben und interpretiert werden (vgl. Kaminski, 1986b). , sich eine Mahlzeit zubereiten; einen Brief schreiben; die Tageszeitung lesen; einen Einkauf erledigen).

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